Radtourenprogramm 2018

Sonntag, 22. Juli, 13:00 Uhr

(K)ein Kampf um Göttingen - Ehemalige Militäranlagen im Stadtgebiet


Länge:
ca. 25 km

Dauer:
ca. 5 Std.

Führung


Treffpunkt: Gö., ADFC-Werkstatt, Güterbahnhofstr. 9
Leitung: Klaus Reinsch, Tel.: (0551) 48 71 85
Führung: Thomas Raschke

Mit dem Abzug der Bundeswehr aus der Zietenkaserne endete 1992 die Eigenschaft Göttingens als Garnisonstadt. Davor war Göttingen über Jahrhunderte hinweg ein bedeutsamer Militärstandort; zeitweise lebten selbst in der Universitätsstadt mehr Soldaten als Studenten. Diese Tradition hat auch im Stadtbild zahlreiche Spuren hinterlassen, die wir auf einer Rundfahrt erkunden wollen. Nach knappen Hinweisen zum städtischen Wehrwesen im mittelalterlichen Göttingen und zum Charakter als kurhannoversche Festungsstadt in der frühen Neuzeit (17./ 18. Jahrhundert) werden die ausgedehnten Militäranlagen der Moderne (19./ 20. Jahrhundert) im Mittelpunkt des Interesses stehen. Bei den Betrachtungen sollen neben der jeweiligen allgemeinen historischen Einordnung auch Aspekte der Konversion (d. h. die Umwandlung von Militäranlagen zum Zweck einer zivilen Nachnutzung) besondere Berücksichtigung finden.


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