Radtourenprogramm 2017

Sonntag, 11. Juni, 11:00 Uhr

Auf den Spuren der Zwangsarbeiter

In Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Duderstadt in Verbindung mit der Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945“.


Länge:
ca. 55 km

Dauer:
ca. 7 Std.

Führung, Selbstverpfl.


Treffpunkt: am Zwangsarbeitergedenkstein, Bahnhof Göttingen Westausgang
Leitung: Regine Preuß, Tel.: (0551) 4 57 31
Führung: Günther Siedbürger, Tel. (0551) 7 70 46 77
Kosten: 2,- € pro Person.

„Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945“ heißt eine Dauerausstellung in der BBS II Göttingen. Auf diese Spur begeben wir uns per Fahrrad durch Teile des historischen Göttinger Industriegebiets und durch Dörfer im südlichen Altkreis. Orte des Alltags werden erkennbare Zeichen der NS-Geschichte. Zwangsarbeit von Ausländerinnen und Ausländern war das nationalsozialistische Kriegsverbrechen mit dem größten Umfang und der tiefsten Integration in den Alltag der heimischen Bevölkerung. Der Besuch verschiedener Schauplätze wird die Vielfältigkeit des Zwangsarbeitseinsatzes konkret erfahrbar machen, wo die Zwangsarbeitenden das tägliche Bild in Dörfern und Städten prägten und die deutsche Kriegswirtschaft unfreiwillig vor dem Zusammenbruch bewahrten. Kurzvorträge, Fotos und Schriftdokumente werden dabei helfen.

Fahrstrecke: Göttingen - Rosdorf - Tiefenbrunn - Lemshausen - Sieboldshausen - Obernjesa - Friedland - Groß Schneen - Stockhausen - Niedernjesa - Reinshof - Göttingen.

Hinweise: Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Tourenverlauf überwiegend an oder auf wenig befahrenen Straßen, eine Steigung.


Diese Tour als ICS (iCal) speichern

Dieses Projekt ist Teil der „Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Göttingen“. Es wird gefördert durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“.

Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Göttingen

© ADFC Gttingen 2014